Hallo Ihr Lieben, irgendwie komme ich gerade so selten zum Nähen. Deshalb hat es so lange gedauert, bis ich mein erstes selbst genähtes Umstandskleid fertig bekommen habe. Aber nun ist es soweit - tadaaa - ein Umstandskleid in türkis und braun! Damit mache ich gleich mal wieder bei RUMS mit (Rund ums Weib am Donnerstag).
Bei der Stoffwahl wollte ich unbedingt einen farbigen, gemusterten Stoff verwenden. Weil ich schon einige Umstands-Basics in schwarz habe, wollte ich mal was Auffälligeres für meine runde Zeit nähen. Da ich mich bekanntlich nicht so gerne bunt bzw. in gemustertes Gewand kleide, war diese Stoffwahl für mich schon sehr gewagt. Aber ich bin jetzt ganz zufrieden damit. Was meint Ihr? Zu bunt oder zu gemustert? Für die Muster-Junkies unter Euch sieht der Stoff sicher langweilig aus ;0)
Der Schnitt (Burda style Download-Schnitt 6/2010 Modell 132) gefällt mir sehr gut. Der schöne Ausschnitt, die kleinen Falten für die Brüste, die Raffung für den Babybauch, die hübschen kurzen Ärmel - ich finde, das macht ihn schön figurbetont und schmeichelnd.
Ein wenig musste ich schon kämpfen mit dem Schnitt bzw. der Anleitung. Aber nachdem ich die für mich zunächst unverständlichen Passagen kapiert hatte, war's eigentlich ganz einfach. Zum ersten Mal habe ich Ärmel eingehalten eingenäht - bei Jersey klappte das bei mir schon sehr gut.
Naja, ein bisschen abgeändert habe ich noch... Die wollen laut Anleitung doch glatt, dass man sich das Bändchen aus Jersey näht und es dann wendet!!! Da werd' ich ja grau, bevor ich das lange Ding gewendet bekomme, dachte ich, und hab anstatt dessen 'nen farblich passenden dicken Hutgummi verwendet. Auch diese komischen Garnschlaufen hab ich einfach durch kurze Jersey-Schlaufen ersetzt. Ohne wenden - man kann die Jersey-Streifen ja auch einfach so falten und bügeln, dass die Schnittkanten innen liegen und kurz absteppen.
Ach ja, und ne Zwillingsnadel hab ich auch nicht verwendet. Habe super schöne Elastik-Nutzstiche auf meiner Nähmaschine, die haben wunderbar funktioniert und sehen auch noch schön aus, wie ich finde.
Allerdings muss ich zugeben, dass ich was falsch gemacht habe. Note to myself: Steppnähte (z. B. an Ärmelsäumen, siehe Bild) immer schön mit der rechten Seite nach oben nähen, wenn man einen elastischen Steppstich verwendet! Der 3-fach-Steppstich sieht zwar schön aus, aber eben nur von einer Seite ;0) Zum Glück schaut kaum jemand so genau hin, also hab ich die Naht so gelassen ;0) Ist ja schließlich selbst genäht und erstes Kleid! Trennt Ihr so kleine Fauxpas wieder auf, weil Euch das keine Ruhe lassen würde, oder könnt Ihr auch einfach drüber hinweg sehen und Euch trotzdem über Euer Werk freuen, so wie ich?
Dear readers, recently, I didn't have much time to sew. So, it took me some time to finish my first handmade maternity dress. But today I am proudly presenting my turquoise and brown maternity dress! With this dress I am participating in RUMS again (all about the girls on Thursday - made BY yourself FOR yourself).
When choosing the jersey fabric for this project, I wanted something colourful and patterned. Because I already have some basic maternity wear in black, I wanted to sew something conspicuous for my baby bump. You might have noticed that I usually don't like wearing colorful and patterned clothes, so, choosing this fabric is quite daring for me. But finally, I am quite satisfied. What do you think? Is it too colorful? For the lovers of colorful patterns amongst you this fabric must look boring ;0)
The pattern I've picked is from Burda style (Burda style Download-Schnitt 6/2010 Modell 132) and I like it. I think, the neat V-neck, small pleats for the breasts, gathers for the baby bump, nice short sleeves - all that makes the dress figure-hugging and flattering.
Well, I was struggling with the pattern and the instructions a bit. But after I had understood the passages which at first were incomprehensible to me, it was quite easy.
And I've made some minor changes... The instruction suggests to sew the ribbon out of jersey and finally turn it over!!! This long ribbon - turning it over??? Well, I used a matching elastic cord instead. Also, I've replaced the thread loops suggested in the instructions with loops out of jersey fabric. Without turning them over - you can also fold and press the fabric strips so that you don't need to turn them over.
However, I've made a mistake. Note to myself: when stitching hems (e. g. on sleeves) always sew with the right side up when using an elastic straight stitch! The elastic straight stitch looks great, but just from one side ;0) Luckily, nearly anybody looks so closely ;0) And it is my first handmade dress, so I left the seam how it is. Do you undo such faux pas, because it would prey on your mind, or can you just overlook something like that and be happy with what you've created, like me?
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Thursday, May 29, 2014
Thursday, April 10, 2014
sewing: Pimp my maternity wear - RUMS!
Hallo Ihr Lieben, heute mache ich wieder mit bei RUMS (Rund ums Weib am Donnerstag - selbstgemacht VON Euch FÜR Euch), weil es mir letzte Woche so viel Spaß gemacht hat. Diese Woche habe ich mir einen Schleifengürtel genäht, mit dem ich meine Umstandsbasics pimpen kann. Vielen Dank an dieser Stelle an meine liebe Nachbarin Julia, die mir das hübsche Basic-Jersey-Umstandskleid geschenkt hat!
Dear readers, today, I am taking part in RUMS (all about the girls on Thursday - made BY yourself FOR yourself) again, because it was so much fun last week. This week, I sewed a belt in order to pimp my basic maternity wear. Thanks to my lovely neighbor Julia, who gave me this cute basic jersey maternity dress!
This is already my second belt I sewed according to the instructions of Lu (Luloveshandmade). If you also would like to sew such a belt, here you can find the instructions (in German language): Annelovesfood. Big thanks to both for providing these instructions. I amended my belt a bit - regarding size and fastening.
I love this belt as much as the first one I've made. I think it is a great accessory and I love this fabric (hourglass, Joel Dewberry) and the colors! Finally, with the empire waist my baby bump looks quite nice, I think.
Das ist bereits mein zweiter Schleifengürtel, den ich nach der Anleitung von Lu (Luloveshandmade) genäht habe. Auf Annelovesfood findet Ihr die Anleitung, falls Ihr Euch auch mal so einen tollen Schleifengürtel nähen wollt. Hier an dieser Stelle vielen Dank den beiden für diese tolle Anleitung! Ein bisschen habe ich an meinem Gürtel abgeändert - Maße und Verschluss.
Diesen Gürtel liebe ich genauso wie den ersten Schleifengürtel, den ich genäht habe. Ich finde, er ist ein tolles Accessoire und ich liebe den Stoff (hourglass, Joel Dewberry) und die Farbkombi! Passt super zu schwarzen Basics, wie ich finde - und mit der Empire-Taille sieht mein Babybäuchlein richtig gut aus, oder?
Dear readers, today, I am taking part in RUMS (all about the girls on Thursday - made BY yourself FOR yourself) again, because it was so much fun last week. This week, I sewed a belt in order to pimp my basic maternity wear. Thanks to my lovely neighbor Julia, who gave me this cute basic jersey maternity dress!
This is already my second belt I sewed according to the instructions of Lu (Luloveshandmade). If you also would like to sew such a belt, here you can find the instructions (in German language): Annelovesfood. Big thanks to both for providing these instructions. I amended my belt a bit - regarding size and fastening.
I love this belt as much as the first one I've made. I think it is a great accessory and I love this fabric (hourglass, Joel Dewberry) and the colors! Finally, with the empire waist my baby bump looks quite nice, I think.
Thursday, April 3, 2014
sewing: First t-shirt - first jersey project - first RUMS!
Hallo Ihr Lieben, heute möchte ich Euch mein erstes selbst genähtes T-Shirt zeigen und zum ersten mal mitmachen bei RUMS (endlich mal wieder was für mich genäht)! Der Schnitt meiner Wahl heißt Elaine und kommt von pattydoo. Mein erstes T-Shirt war auch gleichzeitig mein erstes Jersey-Nähprojekt.
Seit ich auf Kleinformat einen näh-philosophischen Beitrag (unbedingt lesenswert) über Jersey- und Baumwolltypen gelesen hatte, habe ich viel darüber nachgedacht, welcher Typ ich so bin. Eigentlich dachte ich, ich wäre der Baumwolltyp und hatte ziemlich Respekt vor meinem ersten Jersey-Projekt. Dieses Eingerolle und Gedehne stellte ich mir horrormäßig vor und ich rechnete schon mit einem Nervenzusammenbruch mitten im Projekt.
Doch nichts dergleichen geschah. Irgendwie war's doch ganz easy. Ja, der Streifen für den Ausschnitt hat sich schon ziemlich angestellt und rollte und ringelte. Aber schließlich bändigte ich auch dieses Stück Stoff und ich muss feststellen: Jersey macht mir durchaus Spaß! Fazit: Das war sicher nicht das letzte Nähprojekt aus Jersey!
Klar hätte ich einen Interlock-Stoff nehmen können, der bekanntlich zahmer und für Anfänger besser geeignet ist... aber ich bin eben der Typ Frau, die immer alles (gerne) auf die harte Tour lernt. Außerdem wollte ich eine begrenzte Farb- und Musterwahl bei Interlock nicht in Kauf nehmen und habe auch deshalb gleich auf Jersey zurückgegriffen.
Zum Schnitt: Ich persönlich finde den Schnitt echt lässig und zugleich auch weiblich. Und er lenkt von meinem Babybäuchlein ab ;0). Da das T-Shirt dem Babybauch auch gleichzeitig Raum zum Wachsen bietet, eignet sich der Schnitt zumindest für die ersten 5 Monate durchaus als Umstandsmode (mein Tipp hierzu: habe die Teile zusätzlich ca. 4 cm länger geschnitten)! Weiteres Fazit: Der Schnitt und die Videoanleitung von pattydoo sind echt klasse. Vielleicht nähe ich demnächst noch eine zweite Elaine.
Für mich wollte ich ein farbenfrohes T-Shirt nähen. Als ich den Stoff dann aber so zuschnitt, kamen mir doch Zweifel, ob die Farben für mich nicht doch zu knallig sind. Aber jetzt bin ich total zufrieden, sogar mit meiner Haarfarbe mag ich die Farbkombi total. Mein Tipp von mir also: Traut Euch durchaus mal an knallige Farben ran! Also ich finde mein T-Shirt spitze, wie findet Ihr es?
Abschließend möchte ich mich nur noch bei Euch entschuldigen, dass ich so wenig schreibe. Durch die Schwangerschaft ändert sich gerade so viel und ich habe so viele Dinge auf meiner ToDo Liste, da bleibt das Nähen, Fotografieren, Bloggen und Kommentieren doch häufig auf der Strecke.
Dear readers, today, I would like to show you my first handmade T-shirt and it is my first RUMS (finally sewed something for me again)! The pattern I chose is called Elaine and comes from pattydoo. My first T-shirt also was my first sewing project using jersey material.
Honestly, I was a little afraid of my first sewing project using jersey material, since I've read about the extending and curling characteristics of this kind of fabric. So, I imagined horror scenes and me having a nervous breakdown in the middle of the project.
But nothing like this happened. Somehow it was quite easy. Well, yes, the piece of fabric for the neckline was curling and a bitch. But finally I managed to tame even this piece of jersey material and I have to say: jersey fabric is fun! My conclusion: This was certainly not the last sewing project using jersey material!
Of course, I could have used interlock fabric instead, which is much easier to handle (especially for beginners like me)... but I can't help it, I am a girl who always has to (or likes to) learn it the hard way. Furthermore, the limited colors and patterns offered when looking for interlock fabric let me go for jersey.
Now I'd like to talk about the pattern. Personally, I think the pattern is really casual and feminine at once. Additionally, it distracts from my little baby bump ;0). Second conclusion: The pattern and video tutorial from pattydoo are brilliant. Maybe I am even going to sew a second "Elaine".
For me, I wanted to sew a colorful T-shirt. But when cutting the fabric, I was in doubt about the colors. Would it look too flamboyant on me? But now I love it. So, I really like my T-shirt, what do you think?
Finally, I would like to say sorry for writing so unfrequently. Since I am pregnant, there are currently so many things changing and my to-do list is full, so that sewing, taking photos, blogging and commenting often fall by the wayside.
Seit ich auf Kleinformat einen näh-philosophischen Beitrag (unbedingt lesenswert) über Jersey- und Baumwolltypen gelesen hatte, habe ich viel darüber nachgedacht, welcher Typ ich so bin. Eigentlich dachte ich, ich wäre der Baumwolltyp und hatte ziemlich Respekt vor meinem ersten Jersey-Projekt. Dieses Eingerolle und Gedehne stellte ich mir horrormäßig vor und ich rechnete schon mit einem Nervenzusammenbruch mitten im Projekt.
Doch nichts dergleichen geschah. Irgendwie war's doch ganz easy. Ja, der Streifen für den Ausschnitt hat sich schon ziemlich angestellt und rollte und ringelte. Aber schließlich bändigte ich auch dieses Stück Stoff und ich muss feststellen: Jersey macht mir durchaus Spaß! Fazit: Das war sicher nicht das letzte Nähprojekt aus Jersey!
Klar hätte ich einen Interlock-Stoff nehmen können, der bekanntlich zahmer und für Anfänger besser geeignet ist... aber ich bin eben der Typ Frau, die immer alles (gerne) auf die harte Tour lernt. Außerdem wollte ich eine begrenzte Farb- und Musterwahl bei Interlock nicht in Kauf nehmen und habe auch deshalb gleich auf Jersey zurückgegriffen.
Zum Schnitt: Ich persönlich finde den Schnitt echt lässig und zugleich auch weiblich. Und er lenkt von meinem Babybäuchlein ab ;0). Da das T-Shirt dem Babybauch auch gleichzeitig Raum zum Wachsen bietet, eignet sich der Schnitt zumindest für die ersten 5 Monate durchaus als Umstandsmode (mein Tipp hierzu: habe die Teile zusätzlich ca. 4 cm länger geschnitten)! Weiteres Fazit: Der Schnitt und die Videoanleitung von pattydoo sind echt klasse. Vielleicht nähe ich demnächst noch eine zweite Elaine.
Für mich wollte ich ein farbenfrohes T-Shirt nähen. Als ich den Stoff dann aber so zuschnitt, kamen mir doch Zweifel, ob die Farben für mich nicht doch zu knallig sind. Aber jetzt bin ich total zufrieden, sogar mit meiner Haarfarbe mag ich die Farbkombi total. Mein Tipp von mir also: Traut Euch durchaus mal an knallige Farben ran! Also ich finde mein T-Shirt spitze, wie findet Ihr es?
Abschließend möchte ich mich nur noch bei Euch entschuldigen, dass ich so wenig schreibe. Durch die Schwangerschaft ändert sich gerade so viel und ich habe so viele Dinge auf meiner ToDo Liste, da bleibt das Nähen, Fotografieren, Bloggen und Kommentieren doch häufig auf der Strecke.
Dear readers, today, I would like to show you my first handmade T-shirt and it is my first RUMS (finally sewed something for me again)! The pattern I chose is called Elaine and comes from pattydoo. My first T-shirt also was my first sewing project using jersey material.
Honestly, I was a little afraid of my first sewing project using jersey material, since I've read about the extending and curling characteristics of this kind of fabric. So, I imagined horror scenes and me having a nervous breakdown in the middle of the project.
But nothing like this happened. Somehow it was quite easy. Well, yes, the piece of fabric for the neckline was curling and a bitch. But finally I managed to tame even this piece of jersey material and I have to say: jersey fabric is fun! My conclusion: This was certainly not the last sewing project using jersey material!
Of course, I could have used interlock fabric instead, which is much easier to handle (especially for beginners like me)... but I can't help it, I am a girl who always has to (or likes to) learn it the hard way. Furthermore, the limited colors and patterns offered when looking for interlock fabric let me go for jersey.
Now I'd like to talk about the pattern. Personally, I think the pattern is really casual and feminine at once. Additionally, it distracts from my little baby bump ;0). Second conclusion: The pattern and video tutorial from pattydoo are brilliant. Maybe I am even going to sew a second "Elaine".
For me, I wanted to sew a colorful T-shirt. But when cutting the fabric, I was in doubt about the colors. Would it look too flamboyant on me? But now I love it. So, I really like my T-shirt, what do you think?
Finally, I would like to say sorry for writing so unfrequently. Since I am pregnant, there are currently so many things changing and my to-do list is full, so that sewing, taking photos, blogging and commenting often fall by the wayside.
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